Angebote für Abiturienten/ Studienabbrecher

Das Handwerk bietet hervorragende Chancen für Abiturienten und Studienabbrecher. Die Technisierung im Handwerk schreitet immer weiter voran, so dass eine solide Grundbildung für viele Berufe unabdingabr ist. Gerade die technische Gewerke wie Elektro, Anlagenmechanik und Metallbau, sowie anspruchsvolle Gesundheitshandwerke bieten attraktive Beschäftigungsbedingungen gerade für Abiturienten und Studienaussteiger.

Zweifel am Studium? Das Handwerk bietet attraktive Zukunftsperspektiven

Ausbildung statt Studium ist eine echte Karriere-Alternative. Zu viel Theorie im Studium, falsche Studienwahl, wichtige Prüfungen nicht bestanden…es gibt vielfältige Gründe, warum Studierende das Studium ohne einen Abschluss beenden.

Ein Abbruch beinhaltet aber auch vielfältige Chancen und Möglichkeiten, wenn man zeitnah umsteuert und nach anderweitigen Lösungen sucht. Eine aussichtsreiche Chance für die Zukunft ist sicherlich der Start in die duale Ausbildung in einem Handwerksberuf – und bei 130 staatlich anerkannten, bundeseinheitlichen Ausbildungsberufen ist für kreativ wie technisch oder gesundheitlich Interessierte etwas dabei.

Gerade Studienabbrecher/Innen haben aufgrund ihrer Vorbildungen einige Vorteile bei einer Berufsausbildung im Handwerk:

 

  • Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen
  • Vielseitige Aufstiegs- und Weiterbildungschancen
  • Zusatzqualifikationen bereits während der Ausbildungszeit
  • Meisterausbildung direkt im Anschluss an Ausbildung möglich
  • Meistergehalt vergleichbar mit Akademikergehalt (Bachelor)
  • Meister und Bachelor stehen auf derselben Qualifikationsstufe (DQR 6)
  • Sehr gute zukünftige Beschäftigungsaussichten

Die Handwerkskammer Rheinhessen bietet mit dem Projekt „Vom Hörsaal zum Handwerk“ eine individuelle Beratung für Studierende an, die entweder noch im Entscheidungsprozess sind oder bereits ihr Studium abgebrochen haben.

Die Unterstützung beinhaltet unter anderem:

  •  Situationsanalyse
  • Vorstellung von Berufsprofilen
  • Entwicklung beruflicher Perspektiven
  • Check der persönlichen Bewerbungsunterlagen
  • Vermittlung passender Lehrstellen und Praktika
  • Unterstützung beim Wechsel Uni/Fachhochschule – Betrieb
  • Ansprechpartner auch während der Ausbildungszeit

Verknüpft mit den kooperierenden Partnerkammern in Rheinland-Pfalz (Trier, Koblenz und Kaiserslautern) sowie im Saarland (Saarbrücken), bietet das Projekt auch überregionale Betriebskontakte zu Handwerksbetrieben im angrenzenden Bundesland. „Vom Hörsaal zum Handwerk“ wird im Rahmen des Programms JOBSTARTER plus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit Ihrem persönlichen Coach:

Dr. Michaela Naumann Telefon: (06131) 9992 710 E-Mail: m.naumann(at)hwk.de

 

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Stellenbörse gibt es unter: 

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vomhoersaalzumhandwerk.de

Zum Blog geht es hier entlang: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://vomhoersaalzumhandwerk.wordpress.com/

Jeder Schulabgänger mit einer Hochschulreife hat, das Einverständnis seines Ausbildungsbetriebes vorausgesetzt, die Möglichkeit die Ausbildungszeit um bis zu 12 Monate zu verkürzen. Somit können eigentlich 3,5 Jahre dauernde Ausbildungen in 2,5 Jahren absolviert werden.

Zudem ist es möglich, parallel zur Ausbildung bereits die Vorbereitungskurse zum Fachkaufmann zu absolvieren. Die Wartezeit zwischen dem Ende der Ausbildung und dem Beginn der fachlichen Meisterkurse entfällt.

Somit können an Handwerksberufen interessierte junge Menschen mit einer Hochschulreife in 3,5 Jahren vom Schüler zur hochgefragten und hochqualifizierten Fachkraft mit der Option zur Selbstständigkeit werden.

Viele junge Menschen, die sich statt des dualen Systems für eine direkte akademische Laufbahn an einer Hochschule entschieden haben, stellen nach einiger Zeit fest, dass dieser Weg nicht der Richtige für sie war.

 

Unzufriedenheit mit dem eigenen Studium und ein vorzeitiger Ausstieg ohne Abschluss kann viele Gründe haben! Oftmals ist es der Wunsch nach mehr Praxisbezug. Auch der finanzielle Aspekt spielt häufig eine große Rolle, um sich mit praxisorientierten beruflichen Alternativen auseinanderzusetzen.

 

Wer sein Studium ohne Abschluss beendet, stellt sich oft die Fragen:

Waren die vergangenen Semester umsonst und welche Erfahrungen und Kompetenzen aus dem Studium kann ich für meine berufliche Zukunft nutzen?

Praxisorientierte Ausbildung statt Vollzeitstudium

"Der Erfolg unseres Bildungssystems resultiert unter anderem daraus, dass jungen Menschen mit Hochschulausbildung und beruflicher Ausbildung zwei gleichwertige Alternativen zur Verfügung stehen", meint Bundesbildungsministerin Johanna Wanka.

Neben bekannten Namen wie René Obermann, Günther Jauch oder Stefan Raab ändert fast jeder dritte Studienanfänger seinen Karrierekurs in die berufliche Ausbildung. Mit der Initiative "Durchstarten-Rheinhessen" ist es der rheinhessischen Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer mit ihren Kooperationspartnern von der der Agentur für Arbeit und den rheinhessischen Hochschulen gelungen bereits erworbene Kenntnisse wertzuschätzen und anzuerkennen.

Besondere Chance in Rheinhessen!

Ein schneller Berufseinstieg, eine verkürzte Ausbildung mit Aufbau auf Vorkenntnissen und direkter Praxisbezug: Wandeln Sie einen Studienabbruch in eine Chance zum Durchstarten in die duale Berufsausbildung um! Und nach dem Berufsabschluss stehen Ihnen eine Vielzahl von Weiterbildungsangeboten offen: Ob Meister, Fachwirt, berufsbegleitender Bachelor oder Master. Wir unterstützen Sie dabei!

Schauen Sie doch einmal unter www.durchstarten-rheinhessen.de vorbei.