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BLoK - Das Online-Berichtsheft

Seit September 2018 steht den Handwerksunternehmen des Kammerbezirkes Rheinhessen neben der herkömmlichen Berichtsheftführung in Schriftform alternativ das „BloK“ - Online Berichtsheft (Ausbildungsnachweis) zur Verfügung. In beiden Fällen gilt: das Führen der Berichtshefte ist für alle Auszubildenden weiterhin verpflichtend und wer kein Berichtsheft führt, hat keinen Anspruch auf Zulassung zur Abschlussprüfung.

BLoK ist ein Online-Ausbildungsnachweis für duale Ausbildungsberufe, den wir für so empfehlenswert halten, dass wir ihn unterstützen. Er ist einfach zu bedienen und übersichtlich gestaltet. Auszubildende, Ausbilder und Berufsschullehrer können das Berichtsheft im Internet gemeinsam nutzen.

Möchten Sie BLoK für Ihren Betrieb in Anspruch nehmen, dann füllen Sie das Formular aus und senden es an Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailberichtsheft(at)hwk.de.

  • Verbesserte Kontrollmöglichkeiten durch den zeit- und ortsunabhängigen Zugriff auf die Berichtshefte (mit dem PC oder per App auf dem Mobiltelefon)
  • Zeit- und ressourcenschonende Verwaltung der Berichtshefte durch Leserlichkeit und papierlose Arbeitsprozesse bis hin zur Prüfung
  • Übersichtliche und transparente Darstellung des Entwicklungsstands der Auszubildenden durch den integrierten Bezug zur Ausbildungsordnung (Soll-Ist-Vergleich)
  • Erkennen von Handlungsbedarf durch das Aufzeigen von Fortschritten und Defiziten im Ausbildungsverlauf
  • Förderung der Kommunikation und Kooperation mit den Berufsschullehrern und überbetrieblichen Ausbildern über integrierte Kommunikationsmöglichkeiten
  • Direkter Austausch mit den Auszubildenden über die dokumentierten Ausbildungsinhalte durch die Kommentarfunktion

Das Online-Berichtsheftes steht kostenlos zur Verfügung, wenn Sie bereit sind, unseren Ausbildungsberatern die Einsichtnahme in das Berichtsheft zu ermöglichen. (Begrenzte Teilnehmerzahl!). Ansonsten kostet die Nutzung eine Einmalgebühr von 59,- Euro und einem Beitrag von 11,80 Euro pro registrierten Lehrling pro Jahr.

(Zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Form verwendet. Weibliche Ausbildende, Auszubildende und Ausbilderinnen sind im Folgenden stets mit eingeschlossen!)

Müssen Auszubildende mit dem ersten Lehrjahr in BLoK einsteigen?
Nein, Sie können auch mitten in der Ausbildung einsteigen. Sie können entweder die fehlende Zeit im Online-Berichtsheft nachtragen oder Sie haben für die Zeit vor Ihrem Einstieg in BLoK das Berichtsheft in Papierform geführt.

Was heißt „schriftliches / elektronisches Führen des Berichtshefts“?
Im Ausbildungsvertrag muss zwingend angegeben werden, ob das Berichtsheft schriftlich oder elektronisch geführt wird.

Schriftliches Führen liegt vor, wenn das Berichtsheft handschriftlich geführt wird.
Elektronisches Führen erfolgt mit digitaler Unterstützung (z.B. einem Anwendungsprogrammen wie Word etc.) Ein elektronischer Erstellungsprozess schließt nicht aus, dass das Berichtsheft durch Ausdruck und Unterschrift im Verlauf oder zum Ende der Ausbildung in ein Schriftdokument umgewandelt wird.

Was passiert, wenn das Feld „elektronisches / schriftliches Führen“ nicht oder falsch im Ausbildungsvertrag ausgefüllt wird?
Im Ausbildungsvertrag muss zwingend angegeben werden ob das Berichtsheft schriftlich oder elektronisch geführt wird. Ein falsch gesetztes Kreuz berührt weder die Eintragungsfähigkeit des Ausbildungsverhältnisses noch die Gültigkeit des Ausbildungsvertrages und keinen Einfluss auf die Prüfungszulassung.

Welche Anforderungen sind an die „Durchsicht“ des Berichtshefts seitens des Ausbildenden zu stellen?
Nach wie vor ist der Ausbildende verpflichtet, den Auszubildenden zum Führen des Berichtsheftes anzuhalten und diese regelmäßige durchzusehen. Dem Auszubildenden muss Gelegenheit gegeben werden, das Berichtsheft am Arbeitsplatz auch während der Arbeitszeit zu führen. Die Ausbildenden oder die Ausbilder sollten mindestens monatlich die Eintragungen prüfen und mit Datum und Unterschrift versehen. Im BLoK kann durch Anklicken eines Häkchens „Zur Kenntnis genommen und auf  Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft“ die Kenntnisnahme und Durchsicht bestätigt werden.

Wie muss die Vorlage des Berichtsheftes bei der Anmeldung zur Prüfung erfolgen? Was bedeutet „abgezeichnet“ in diesem Zusammenhang?
Zur Prüfung ist zuzulassen, wer ein von Ausbilder und Auszubildenden „abgezeichnetes“ Berichtsheft vorgelegt hat. Die Vorlage des Berichtsheftes kann in schriftlicher oder in elektronischer Form erfolgen.

Bei der schriftlichen Vorlage des Berichtshefts ist das Deckblatt von Ausbilder und Auszubildendem zu unterschreiben. Bei der elektronischen Vorlage des Berichtsheftes ist die folgende Erklärung beizufügen:

Erklärungen zum elektronisch übermittelten Berichtsheft für die Zulassung zur Prüfung.

Hiermit bestätige ich.... (Auszubildende/er) den im Zusammenhang mit diesem Antrag auf Prüfungszulassung übermittelten elektronischen Berichtsheftes regelmäßig persönlich und vollständig geführt zu haben. Hiermit bestätige ich ... (Ausbildende/er) das Berichtsheft regelmäßig gesichtet [oder: bestätige ich, dass .... (Name des/der Ausbilders/in) als von mir beauftragte/r Ausbilder/in] das Berichtsheft regelmäßig gesichtet] und auf Vollständigkeit geprüft zu haben.
Die untenstehenden Unterschriften gelten als Abzeichnen des
Berichtsheftes im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr.2 HwO / § 46 Abs. 1 Nr. 2 BBiG.“


Welche Anforderungen können im Rahmen der Prüfungszulassung an das Berichtsheft gestellt werden? Muss kontrolliert werden, ob der Nachweis „ordnungsgemäß“ geführt wurde?
Folgende Minimalanforderungen sind für das „Führen von Berichtsheften “ relevant:

  • Stichwortartige Dokumentation der betrieblichen Ausbildung und der Themen des Berufsschulunterrichts
  • Angaben zur zeitlichen Dauer der Tätigkeiten
  • Regelmäßigkeit der Eintragungen (mindestens wöchentlich)

Die Handwerkskammer hat jederzeit während der Ausbildungszeit die Möglichkeit zu überprüfen, ob Berichtshefte in dieser Weise geführt werden. Im Rahmen der Prüfungszulassung kann ein unregelmäßiges oder unvollständig geführtes Berichtsheft die Prüfungszulassung gefährden.

Was ist bei der elektronischer Berichtsheftführung zu beachten?
Bei einer elektronischen Nachweisführung ist die Verlässlichkeit der Dokumentation durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, die das handschriftliche Gegenzeichnen des Auszubildenden und des Ausbildenden bzw. Ausbilders ersetzen (z. B. elektronische Bestätigung oder Bestätigung per E-Mail).

Was geschieht, wenn kein Berichtsheft vorgelegt wird?
Da die Berichtsheftführung eine Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung darstellt, besteht bei fehlendem Nachweis kein Anspruch auf Zulassung.