Berufsorientierung

Die Handwerkskammer hilft Ihnen, den richtigen Auszubildenden für Ihren Betrieb zu finden.

Die Berufsorientierung bildet einen Schwerpunkt unserer Arbeit.

Unter anderem bieten wir:

  • Beratungs- und Informationsmöglichkeiten für Betriebe und mögliche Auszubildende
  • Infoveranstaltungen an Schulen
  • Berufsinformationsmessen in Rheinhessen

Die Handwerkskammer Rheinhessen vermittelt passgenau!
Angebot für Unternehmer

  • Bewerbersuche
  • Erstellung des Anforderungsprofils an den gewünschten Lehrling
  • Herstellung des Kontaktes zwischen Betrieb und Jugendlichem
  • Hilfestellung beim Abschluss des Berufsausbildungsvertrages
  • (Erläuterung Rechte und Pflichten, Berechnung der Urlaubstage, Vergütung, Anrechnung Vorausbildungen, usw.)

Bei Problemen und drohendem Ausbildungsabbruch oder Kündigung: Wege und Lösungen aus der Krise
Aufnahme in die Datenbank (PDF)

  • Angebot für Ausbildungsplatzsuchende
  • Erfassen der „Ist-Situation“
  • Erstellen eines Bewerberprofils
  • Vorschläge für passende Lehrstellen
  • Betreuung und Begleitung während der Ausbildung
  • Aufnahme in den Bewerberpool (PDF)

Das Programm "Passgenaue Besetzung – Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften" wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert sowie "Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages". 

Ihr Coach für betriebliche Ausbildung …

… stärkt und motiviert

  • Jugendliche und junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung
  • Ausbildungs- und Qualifizierungsbereitschaft von Betrieben

… begleitet und berät

  • Betriebe bei der Suche nach geeigneten Auszubildenden
  • Bewerber bei der Suche nach dem Traumberuf
  • Auszubildende und Ausbilder bei Problemen während der Ausbildung

Die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) bei der betrieblichen Berufsausbildung ist eines der primären Projektziele.

Coach für Betriebe

Fachkräftemangel ist im Handwerk bereits deutlich spürbar und wird künftig weiter zunehmen. Handwerksbetriebe, die in ihre Zukunft investieren, sichern rechtzeitig ihre Fachkräfte von morgen und stärken somit ihre Wettbewerbsfähigkeit. Coaches für betriebliche Ausbildung unterstützen und beraten Ausbildungsbetriebe bei der Nachwuchssicherung:

  • Akquise der Ausbildungsplätze / Erfassung der Anforderungsprofile
  • Hilfe bei der Suche nach geeigneten Bewerbern und Unterstützung beim Bewerbermarketing (z.B. Anzeigenschaltung)
  • Koordination von Vorstellungsgesprächen
  • Vermittlung von Betriebspraktika
  • Unterstützung beim Vertragsabschluss
(ggf. Information zu Förderprogrammen)
  • Konfliktmanagement bei Problemen während der Ausbildung
  • Schnittstelle zwischen Berufsberatung, Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben
  • Kooperation mit Schulen
  • Vermittlung und Übernahme von Patenschaften
Coach für Bewerber

Coaches für betriebliche Ausbildung beraten und unterstützen Jugendliche bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz, bei der Bewerbung und während der Ausbildung:

  • Individuelle Beratung zu Berufsbildern im Handwerk, Ausbildungsmarktchancen, Perspektiven, alternativen Angeboten und Fördermöglichkeiten (in Abstimmung mit den Berufsberatern der Arbeitsagentur und ggf. unter Einbeziehung von Eltern und/oder Lehrern)
  • Gezielte Vermittlung in passende Betrieb
  • Vermittlung von Vorstellungsgesprächen
  • Unterstützung und Beratung bei Problemen während der Ausbildung
  • Sicherung des Ausbildungserfolges und Abbruch-Prävention
  • Kontakte zu allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen
  • Kooperation mit Schulleitungen

Informationen zum Berufsorientierungsprogramm für Schulen (BOP) finden Sie hier.

Die Netzwerkarbeit und Verknüpfung vorhandener Ressourcen zur Unterstützung der Flüchtlinge und Asylbewerber bei der Suche nach einer beruflichen Zukunftsperspektive im Handwerk ist eines der primären Projektziele. Die Erfassung der gegebenen Kompetenzen und die daraus erfolgende Hinführung zu betrieblichen Berufserprobungen öffnen Flüchtlingen und Asylbewerbern den Weg in die berufliche Bildung.

  • Erfassung von vorhandenen Kompetenzen und gemeinsame Entwicklung von Zukunftsperspektiven im Handwerk
  • Individuelle Beratung zu Berufsbildern im Handwerk, Ausbildungsmarktchancen, alternativen Angeboten und Fördermöglichkeiten (in Abstimmung mit den Berufsberatern der Arbeitsagentur)
  • Orientierung und Begleitung bei der Findung individuell passender Berufe
  • Hilfestellung bei der Erstellung geeigneter Bewerbungsunterlagen
  • Gezielte Unterstützung bei der Suche nach Praktika und betrieblichen Erprobungen
  • Vermittlung von Vorstellungsgesprächen
  • Begleitung ausbildungsinteressierter und ausbildungswilliger Flüchtlinge und Asylbewerber auf dem Weg in die duale Ausbildung
  • Hilfestellung beim Abschluss des Berufsausbildungsvertrags (Erläuterung Rechte und Pflichten, Berechnung der Urlaubstage, Vergütung, Anrechnung Vorausbildungen, usw.)
  • Unterstützung und Beratung bei Problemen während der Ausbildung
  • Sicherung des Ausbildungserfolges und Abbruch-Prävention

Die Arbeit des „Flüchtlings-Netzwerkers“ schafft jungen Menschen eine Zukunftsperspektive im Handwerk. Die Unterstützung erweitert unter Nutzung von regionalen Netzwerken das bestehende Beratungsangebot und verknüpft Hilfsstrukturen für Flüchtlinge und Asylbewerber. Die Begleitung ist notwendig, da unterschiedliche Faktoren, allen voran die Sprache, die Suche nach Ausbildung und Arbeit für die jungen Flüchtlinge erschweren.

Die Notwendigkeit von geeigneten Fachkräften ist im Handwerk spürbar und wird sich künftig weiter verschärfen. Unter diesem Hintergrund ist das Handwerk offen für jeden Ausbildungswilligen und Ausbildungsinteressierten. Durch die Unterstützung des „Flüchtlings-Netzwerkers“ erhalten Flüchtlinge und Asylbewerber die Chance, selbstständig an der Gestaltung ihres neuen Lebensabschnitts teilzuhaben und als potenzielle Fachkraft die Lebens- und Arbeitswelt zu bereichern.

Der „Flüchtlings-Netzwerker“ berät und unterstützt nicht mehr schulpflichtige Flüchtlinge bis 35 Jahre mit konkreter Bleibeperspektive bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz, bei der Bewerbung und während der Ausbildung.

Die Projektförderung erfolgt aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz, der Agentur für Arbeit sowie aus Eigenmitteln der Handwerkskammer Rheinhessen. Der „Flüchtlings-Netzwerker“ ergänzt die Beratungsangebote der Agentur für Arbeit und des Landes zur Integration in den Arbeitsmarkt. Das Unterstützungsangebot für Flüchtlinge und Handwerksunternehmen steht im Kammerbezirk Rheinhessen zur Verfügung.

Zweifel am Studium? Das Handwerk bietet attraktive Zukunftsperspektiven

Ausbildung statt Studium ist eine echte Karriere-Alternative. Zu viel Theorie im Studium, falsche Studienwahl, wichtige Prüfungen nicht bestanden…es gibt vielfältige Gründe, warum Studierende das Studium ohne einen Abschluss beenden.

Ein Abbruch beinhaltet aber auch vielfältige Chancen und Möglichkeiten, wenn man zeitnah umsteuert und nach anderweitigen Lösungen sucht. Eine aussichtsreiche Chance für die Zukunft ist sicherlich der Start in die duale Ausbildung in einem Handwerksberuf – und bei 130 staatlich anerkannten, bundeseinheitlichen Ausbildungsberufen ist für kreativ wie technisch oder gesundheitlich Interessierte etwas dabei.

Gerade Studienabbrecher/Innen haben aufgrund ihrer Vorbildungen einige Vorteile bei einer Berufsausbildung im Handwerk:

 

  • Möglichkeit, die Ausbildungszeit zu verkürzen
  • Vielseitige Aufstiegs- und Weiterbildungschancen
  • Zusatzqualifikationen bereits während der Ausbildungszeit
  • Meisterausbildung direkt im Anschluss an Ausbildung möglich
  • Meistergehalt vergleichbar mit Akademikergehalt (Bachelor)
  • Meister und Bachelor stehen auf derselben Qualifikationsstufe (DQR 6)
  • Sehr gute zukünftige Beschäftigungsaussichten

Die Handwerkskammer Rheinhessen bietet mit dem Projekt „Vom Hörsaal zum Handwerk“ eine individuelle Beratung für Studierende an, die entweder noch im Entscheidungsprozess sind oder bereits ihr Studium abgebrochen haben.

Die Unterstützung beinhaltet unter anderem:

  •  Situationsanalyse
  • Vorstellung von Berufsprofilen
  • Entwicklung beruflicher Perspektiven
  • Check der persönlichen Bewerbungsunterlagen
  • Vermittlung passender Lehrstellen und Praktika
  • Unterstützung beim Wechsel Uni/Fachhochschule – Betrieb
  • Ansprechpartner auch während der Ausbildungszeit

Verknüpft mit den kooperierenden Partnerkammern in Rheinland-Pfalz (Trier, Koblenz und Kaiserslautern) sowie im Saarland (Saarbrücken), bietet das Projekt auch überregionale Betriebskontakte zu Handwerksbetrieben im angrenzenden Bundesland. „Vom Hörsaal zum Handwerk“ wird im Rahmen des Programms JOBSTARTER plus vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit Ihrem persönlichen Coach:

Dr. Michaela Naumann Telefon: (06131) 9992 710 E-Mail: m.naumann(at)hwk.de

 

Weitere Informationen zum Projekt sowie die Stellenbörse gibt es unter: 

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vomhoersaalzumhandwerk.de

Zum Blog geht es hier entlang: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttps://vomhoersaalzumhandwerk.wordpress.com/